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Oder waren es auch die ersten Maschinenbauversuche als Sechsjähriger- hier baute ich meine erste Strickliesel aus einer Garnrolle und mit einem 3-zölligem Nagel aus Vaters Tischlerkiste. Damit entstanden herrliche, schier unendlich lange Wollmaschenwürste. Auch Recycling war toll! Oma spornte mich an, Pullover aufzuribbeln und Wollknäuel aufzuwickeln, zu herrlichen runden Kugeln. Die sehe ich heute noch vor mir.

Als Zwischenphase kam mit 13 das Angeln hinzu. Damals in den 60ern gab es Angeln aus Tonking in Naturstab oder als gespleißte Version. Letztere waren edle Werke der Holzkunst. Der Stab war aus Dreikant-Tonking-Leisten solide zu einem Sechseck-Querschnitt verleimt, mit der entsprechenden Festigkeit und Superdesign. Die Ringbeschläge knibbelig mit Baumwollzwirn gebunden, unterschlauft und klarlackiert. Sah sehr schön aus, musste nur jedes Jahr erneuert werden, der Mechanik und Ästhetik halber. Das war in der Winterstille eine sehr gründliche Zwirnerei. Auch beim Angeln selbst war das ständig begleitende Ausfitzen von Schnurhaufen mein Ding. Geduldig bekam ich meist die Schnur wieder knotenfrei auf die Rolle.

 
 
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